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Für die freundliche Unterstützung durch die Stuttgarter Stiftung Wissenschaft und Religion www.stuttgarter-stiftung.de herzlichen Dank!
Hier entsteht die Internetpräsenz von IGF Stuttgart |
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Interreligiöse Gemeinschaft für Frieden IGF Stuttgart ist erreichbar über ulboe.stgt@web.de
Übersicht über die weiteren Ausführungen: Versuch: Seitenzahlen zum Ausdrucken
Aktuelle Treffen und Termine S. 2-5
Jahresthema 2007 und 2008 S. 5-8
Wer wir sind und was wir wollen S. 8-10 Gesamtüberblick - Stand März 2008 S. 10-11 Charta des trialogischen Miteinander S. 11-12 Pressemitteilung ‚Aktion 9. November’ S. 12-13 Buch-Neuerscheinung : Gemeinsam unterwegs ... S. 13-15 Wie stellen wir uns eine „Ökumene der Weltreligionen“ vor? S. 15-16 Tipp's der Zeit / Weiterführende Literatur / Texte für den Weiterweg / Statistik S. 16-20 Stand: Juli 2010
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Liebe Freunde und liebe Freundinnen von IGF
Stuttgart, liebe interreligiöse Wegbegleiter und sehr geehrte
Damen und Herren, dieses Schreiben gilt wieder der INFORMATION für alle, gegebenenfalls
auch mit der Bitte um weitere ideelle Begleitung und Unterstützung,
insbesondere pressemäßig, auch überregional, so weit möglich, und natürlich
auch als GANZ HERZLICHE PERSÖNLICHE EINLADUNG. Nach einer grundsätzlichen Einführung – siehe
einseitige Zusammenfassung (unten) von Originalpassagen in www.igfstuttgart.de – haben wir mit
unserem Jahresthema 2009: Religionen
reagieren auf einen „Brief von 138 muslimischen Theologen“, www.warda.info/Ein
Wort das uns und Euch gemeinsam ist.pdf, unter: Im
Namen Gottes, des Allerbarmers, des Barmherzigen … einen ausgezeichneten, komplett befürwortenden
Beitrag von hinduistischer Seite gehört und auch eine gute, persönliche
Stellungnahme aus Bahá’i-Sicht vernommen. Im Juli konnte das Thema in
beeindruckender Weise aus buddhistischer Sicht aufgegriffen werden durch
Herrn Dorin Genpo, Bodaisan Shoboyi Rinzal-Zen-Tempel,
Hakuin-Zen-Gemeinschaft Deutschland, aus 86424 Dinkelscherben. Für den
gelungenen Abend dann im September im Rathaus der Stadt Stuttgart kann
unseren muslimischen Schwestern und Brüdern und natürlich auch der
Stadtverwaltung Stuttgart nochmals ganz herzlich Dank gesagt werden. Diesen
Abend konnten wir dankenswerterweise zu Dritt, mit Frau Demir und Herrn
Putra, bei einer landesweiten Aktion 2009 „Meine
Welt. Deine Welt. Eine Welt.“ der Initiative SEZ (Stiftung
Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg) mit einem Stand und auch sonst
erkennbarem Erfolg am 21. November 2009 in Karlsruhe vertreten. Der nachfolgende Text für diesen württembergischen zentralen Aktionstag im ZKM (Zentrum
für Kunst und Medientechnologie) wurde vom Büro des Oberbürgermeisters der
Landeshauptstadt Stuttgart aus einer umfangreicheren IGF-Dokumentation
bemerkenswert zusammengefaßt: Historischer „Brief von 138
Muslimen“ – Erläuterungen der koranischen Basis am Beispiel von Said Nursi
und protestantische Antwort, 18. September 2009 Im Stuttgarter Rathaus fand die
IGF-Stuttgart-Veranstaltung „Brief von 138 Muslimen“ statt. IGF ist eine
kleine Gemeinschaft, in der sich seit 15 Jahren regelmäßig Vertreter von
sechs Weltreligionen treffen. Durch interreligiösen Dialog und Zusammenarbeit
wurden praktisch alle religiösen Themen abgehandelt und versucht, in die Tat
umzusetzen. Die Veranstaltung wurde durch Klezmermusik umrahmt. Aus
protestantisch-evangelischer Sicht wurden fünf Schwerpunkte zum Thema
Religion bzw. Weltverantwortung vorgestellt, darunter z. B. die
„Notwendigkeit eines ,höflichen ökumenischen Dialogs’ auch der Basis – nicht nur zwischen einigen auserlesenen religiösen
Führern“. Der muslimische Beitrag nahm Bezug auf den Islam- und
Korangelehrten Said Nursi und dessen Position wider die Gegnerschaft durch
Besinnen auf das Gemeinsame im Glauben. 12. Januar 2010, 19 Uhr Ahmadiyya Muslim Gemeinde, Daimlerstraße 31, 70372 Stuttgart Evangelische
und persönliche Antworten auf den historischen „Brief der
138 Muslime“. Ulrich Börngen
21. Januar
2010, 19 Uhr Stuttgarter Stiftung für Wissenschaft und Religion Der
Beitrag der Ahmadiyya Muslim Jamaat zur interreligiösen Versöhnung Herr
Usmann Mehmood, Stuttgart Ahmadiyya Muslim Jamaat
(Ahmadiyya-Gemeinde) 25. März
2010, 19 Uhr Stuttgarter Stiftung für Wissenschaft und Religion Nur der
aus freier Einsicht handelnde Mensch kann das Göttliche im anderen Menschen
finden und lieben lernen, unabhängig von dessen Herkunft und Religion. Pfr.
Alfred Wohlfeil Die
Christengemeinschaft Stuttgart-Mitte 20. Mai
2010, 19 Uhr Stuttgarter Stiftung für Wissenschaft und Religion
Humanistische Union Baden-Württemberg reagiert
auf den "Brief der 138 muslimischen Theologen" Landesverband Baden-Württemberg (Dr. U. Kauß, Freiburg/Brsg.)
Sonderveranstaltung: 10. Juli 2010, 15 Uhr: BUND FÜR FREIES CHRISTENTUM, Regionaltreffen Stuttgart Ulrich Börngen über: Gottesverständnis und Weltverantwortung - christlich und muslimisch insbesondere unter Berücksichtigung des "Briefes der 138 Muslime"
HEUTE — jetzt Stand Juli 2010 möchte ich ganz herzlich einladen zu unseren
nächsten Abenden im Jahr 2010, jeweils donnerstags,
die unverändert unter dem Jahresthema stehen: Religionen reagieren auf einen „Brief von 138 muslimischen Theologen“ und zu weiteren Veranstaltungen
15.
Juli 2010, 19 Uhr Gaisburgstr.
10 A, im Hof geradeaus, unweit Olgaeck Stuttgarter Stiftung für Wissenschaft und Religion Syrisch-Orthodoxe Kirche reagiert auf den "Brief der 138 Muslime" Subdiakon,
Dipl. Religionspädagoge Aslan Demir, Syrisch-Orthodoxe Kirche, Heilbronn
1. August 2010: Hindu-Tempel Jahresfest, Hindu-Verein Stuttgart e. V., 11-15 Uhr, im Hindu-Tempel, Waiblinger Straße 30, Bad Cannstatt. Nach einem Gottesdienst findet die traditionelle Prozession statt und nach der Prozession gegen 14.30 Uhr erstmals ein interreligiöses Gebet vor dem Tempelgebäude beim Eingang Kreuznacher Straße unter dem Motto: Lasst Gott unsere Herzen vereinen, Ausrichtung in Zusammenarbeit mit IGF Stuttgart. Das Fest soll verschiedene Religionen einander näher bringen und ein Zeichen für Freundschaft und Versöhnung unterschiedlicher Religionen sein. Gewissermaßen soll es auch ein Dank-Gottesdienst sein für die erfreulichen und erfolgreichen Friedensbemühungen in Sri Lanka und motivieren, sich für die Opfer der kriegerischen Auseinandersetzungen jetzt einzusetzen.
23. September 2010, 19 Uhr Gaisburgstr.
10 A, im Hof geradeaus, unweit Olgaeck Stuttgarter Stiftung für Wissenschaft und Religion Beitrag aus der Sikh - Religion Herr
Kuhwant S. Wolfrum, Köngen/Stuttgart - angefragt
18. November 2010, 19 Uhr Gaisburgstr.
10 A, im Hof geradeaus, unweit Olgaeck Stuttgarter Stiftung für Wissenschaft und Religion Religion, Geist und Leben des Judentums und seine Bezüge zum Christentum und Islam. Schönheit, Tiefe und Sinn des jüdischen Glaubens in Anbetracht des interreligiösen Dialogs. Religionswissenschaftler Josef Rothschild, Tübingen 2010 ausgezeichnet mit der Otto-Hirsch-Medaille
Jahresthema 2009 und 2010: Religionen reagieren auf einen „Brief von 138 muslimischen Theologen“
M.M. Hanel –
Übersetzung: http://www.acommonword.com/ Übersetzung von Abd al-Hafidh Wentzel, 2007, ISBN:
978-3-939191-04-9 www.warda.info/Ein
Wort das uns und Euch gemeinsam ist.pdf Dies soll zur weiteren
Verbreitung dieses historischen Vorganges und als Schritt einer
Verwirklichung von Gemeinsamkeit von Weltreligionen lokal und weltweit
beitragen. 22. Januar 2009 Einführung
ins Thema: „Offener Brief von 138 muslimischen Theologen“ Ulrich Börngen Kurzfassung, siehe unten, S. 4 19. März 2009 Hinduismus reagiert auf einen Brief von 138 Muslimen Yoganathan
Putra, Stuttgart/Sri Lanka 14. Mai 2009 Perspektiven für die Bahá’i durch das Gottes- und
Menschenbild der "138 Muslime" Sigrid Barz
9. Juli 2009 Buddhismus reagiert auf einen Brief von 138 Muslimen Dorin Genpo (Hans-Rudolf Döring) Bodaisan Shoboyi Rinzal-Zen-Tempel, Hakuin-Zen-Gemeinschaft Deutschland 86424 Dinkelscherben
18. September 2009, 19 Uhr Rathaus Stuttgart, Kleiner Sitzungssaal Erläuterung der koranischen Basis am Beispiel von Said Nursi und protestantische Antwort Cäcilia Demir-Schmitt Ulrich Börngen Jüdische Umrahmung: Klezmer Musik Miriam Krämer, Querflöte & Michael Wagner, Gitarre
Internetseiten
mit den Beiträgen der Rathausveranstaltung:
http://www.dialog-forum.de/ oder der RG des Islam LV BaWü e.V. : http://www.rg-islam.de/ Links auf der Seite der Stuttgarter Stiftung für
Wissenschaft und Religion: 12. November 2009 z.B. Judentum: NN (angefragt)
19. Februar 2009: Infostand auf der Vorveranstaltung der Evangelischen Cityarbeit Stuttgart und des Landesausschusses Baden-Württemberg des Deutschen Evangelischen Kirchentages für den Deutschen Evangelischen Kirchentag 2009 in Bremen, Thema: "Mensch, wo bist du?", im LBBW-Forum am Hauptbahnhof.
Einführung ins Jahresthema 2009: Religionen reagieren auf einen „Brief von 138 muslimischen Theologen“ – aus protestantisch-evangelischer Sicht 22. Januar
2009: Ulrich Börngen Kurzfassung des
"Briefes der 138 Muslime" (gekürzt und bearbeitet) „Muslime und Christen bilden miteinander
weit über die Hälfte der Weltbevölkerung. Ohne Frieden und ohne Gerechtigkeit
zwischen diesen beiden Religionsgemeinschaften kann es keinen wahren Frieden
geben. Die Zukunft der Welt hängt ganz entscheidend vom Frieden zwischen
Muslimen und Christen ab. Die Basis für diesen Frieden existiert bereits. Sie besteht in den grundlegenden Prinzipien beider Religionen selbst: der Liebe zu dem Einen Gott und der Nächstenliebe. Diese Prinzipien finden sich immer wieder in den heiligen Texten des Islam und des Christentums. Die Einheit Gottes, die Notwendigkeit, Ihn zu lieben, sowie das Gebot der Nächstenliebe bilden somit die verbindenden Gemeinsamkeiten zwischen Islam und Christentum. (Sure: 112:1-2; 73:8; 16:125; Markus 12, 29-31)“ „Im Heiligen Qur’an
fordert Gott die Muslime auf, folgenden Aufruf an die Christen (und die
Juden, die mit ihnen zusammen zum 'Volk der Schrift' zählen) zu richten:
Sprich: ‚O Volk der Schrift (Bibel),
kommt herbei zu einem Wort, das
uns und euch gemeinsam ist: daß wir niemandem außer Gott dienen und wir ihm
nichts zur Seite stellen, und daß nicht die einen von uns die anderen
anstelle von Gott zu Herren nehmen’ … Sure
3:64 … Dies bezieht sich auf das Zweite
Gebot, denn Gerechtigkeit und Religionsfreiheit sind unverzichtbarer
Bestandteil der Nächstenliebe. So laden wir als Muslime im Gehorsam
gegenüber dem Heiligen Qur’an die Christen ein, mit uns auf der Grundlage
dessen, was uns verbindet – und was zugleich die Hauptbestandteile unseres
Glaubens und unserer Praxis darstellt – zusammen zu kommen: auf der Grundlage
dieser zwei Gebote der Liebe.“ „Kommt herbei zu einem Wort, das uns und
euch gemeinsam ist … [nach] … 5. Mose
6, 4 … Markus 12, 29 … und Sure 112:1-2 … bilden die Einheit Gottes, die
Liebe zu Ihm sowie die Nächstenliebe eine gemeinsame Grundlage von Islam und
Christentum (und Judentum).“ „Demzufolge
bestätigt Gott auch im Heiligen Qur'an, daß die gleichen, ewigen Wahrheiten
der Einheit Gottes, der Notwendigkeit vollkommener Liebe zu [Gott] und die
Hingabe an Gott (und damit zugleich das Meiden falscher Götter), und der
Notwendigkeit der Liebe zu den Mitmenschen (und damit Gerechtigkeit) die
Grundlagen jeder wahren Religion sind.“ „Laut
einem der ältesten und anerkanntesten Kommentare (tafsir) des Heiligen Qur’an … al-Tabari (… 923 n.Chr.) – bedeuten die
Worte … daß Muslime, Christen und Juden frei sein sollten, dem zu folgen, was
Gott ihnen geboten hat und sich nicht vor Königen und ihresgleichen zu
verneigen hätten, denn Gott sagt an anderer Stelle im Heiligen Qur'an: Es
soll kein
Zwang sein in der Religion... Sure 2:256.“ „Als Muslime sagen wir zu den Christen, daß wir
nicht gegen sie sind und daß der Islam nicht gegen sie ist – solange sie
nicht Krieg gegen die Muslime wegen ihrer Religion führen, sie
unterdrücken oder sie aus ihren Wohnstätten vertreiben (entsprechend dem oben
erwähnten Vers – Sure 60:8 -
des Heiligen Qur'an). ” „Verbindende Gemeinsamkeiten zwischen
Muslimen und Christen zu finden, ist keineswegs nur eine Frage des höflichen
ökumenischen Dialoges zwischen einigen auserlesenen religiösen Führern.“ „Angesichts der schrecklichen Waffenarsenale der
modernen Welt … Infolgedessen steht
unsere gemeinsame Zukunft auf dem Spiel.“ „Vielleicht
steht gar das Weiterbestehen dieser Welt als solcher auf dem Spiel.
Denjenigen, die sich dennoch aus eigennützigen Motiven an Konflikten und
Zerstörung ergötzen oder letztendlich von diesen zu profitieren glauben,
sagen wir, daß unsere unsterblichen Seelen selbst auf dem Spiel stehen, wenn
wir nicht aufrichtig alle nur denkbaren Anstrengungen unternehmen, Frieden zu
schließen und in Eintracht zusammen zu finden.“ “Darum laßt unsere Differenzen nicht zur Ursache von Haß und Streit zwischen uns werden. Laßt uns stattdessen wetteifern in Rechtschaffenheit und in guten Werken. Laßt uns einander respektieren, fair, gerecht und freundlich zueinander sein, und in aufrichtigem Frieden, Eintracht und gegenseitigem Wohlwollen miteinander leben.“ Siehe auch: Dokumentation - Brief von 138 muslimischen Theologen - von Ulrich Börngen kurzgefasst. Freies Christentum Heft 3, 2010, S. 78
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Jahresthema 2007 und 2008
Vom trialogischen Miteinander
zu einer Ökumene der Weltreligionen
Die Veranstaltungen fanden und finden z.Zt. und in der Regel statt
in der Stuttgarter Stiftung Wissenschaft und Religion
Gaisburgstr. 10 A, im Hof rechts, unweit Olgaeck
- Dafür sind wir unseren muslimischen Freunden von Herzen dankbar -
(Ausnahmen sind gesondert aufgeführt!)
2007:
Ulrich Börngen: Einführung ins Jahresthema:
Kontroverses Stichwort: Ökumene der Weltreligionen
Hartmut Nowotny: Der ewige Bund in den Religionen
– aus der Sicht der Bahá’i-Religion
Mehmet Demirbilek: Gerechtigkeit als Grundlage für eine Ökumene der Weltreligionen
– aus muslimischer Sicht
Israelitische Religionsgemeinschaft, Firnhaberstr. 9
Jan Jakubowski: Der
Einzige und Ewige als Urgrund für eine Ökumene der Weltreligionen
Hindutempel, Waiblinger Str. 30, Bad
Cannstadt
Yoganathan Putra, Stuttgart/Sri Lanka:
Vom trialogischen Miteinander zu einer Ökumene der Weltreligionen - aus hinduistischer Sicht
Aslan Demir, Syrisch-Orthodoxe Kirche, Heilbronn:
Vom trialogischen Miteinander zu einer Ökumene der Weltreligionen
– aus der Sicht der Syrisch-Orthodoxen Kirche
Rose Kasper, Tübingen: Die frohe und allgemeingültige Botschaft der Buddha-Lehre
Bischof Anba Damian/Marcus Feucht, Koptisch-Orthodoxe Kirche, Höxter/Stuttgart:
Religionsfreiheit und Zusammenarbeit - aus der Sicht der Koptisch-Orthodoxen Kirche
Pfr. Dr. Andreas Rösssler: Ökumene der Religionen - aus christlicher Sicht
Jahresausklang, Wie weiter? Thema 2008?
Wir waren uns einig, das Jahresthema 2007 auch 2008 fortzusetzen
2008:
Mitglieder der 'Religiösen Gesellschaft der Freunde' (Stuttgarter Quäker):
Machtverzicht und Freude am menschlichen Miteinander als
Grundlage für eine Ökumene der Weltreligionen
Ulrich Börngen: Zeitlose und weltweite Wege zu einer
„ewigen Menschlichkeit“
Pfr. Joachim Pfützner, Altkatholische Gemeinde Stuttgart:
Können die Kirchen sich auf eine Ökumene der Weltreligionen einlassen?
Frau Anita Lichti, Mennonitische Friedenskirche Stuttgart
Mennonitische Friedenskirche und Ökumene der Weltreligionen
Ahmet Demir, Vorsitzender des Geistlichen Rates der Aleviten in Baden-Württemberg und Gemeinde Stuttgart:
Das andere Gesicht des Islams, das Alevitentum – ein Partner in einer
Ökumene der Weltreligionen
Dr. Ahmed Ginaidi, Lehrbeauftragter an der PH Karlsruhe für Islamische Theologie
und Buchautor:
Konvivenz als islamisch-theologisches Fundament für eine
Ökumene der
Weltreligionen
Prof. Dr. Urs Baumann, Universität Tübingen
Der Beitrag des Christentumms zum interreligiösen Miteinander aus katholischer Sicht
Dr. Meehyung Chung, Stabstelle Frauen und gender, mission 21, Basel/Korea:
Interreligiöses Zusammenleben aus ostasiatischer Sicht
Herr Khushwant Singh, Heidelberg, Sikh-Religion
Wie gegenwartsbezogene Weisheit Grenzen überwindet
- Einsichten aus der Sikh-Religion
Gebetsstunde der Religionen für den Frieden
Siehe PRESSEMITTEILUNG 7/2008 - nachfolgend
Gebetsstunde der Religionen
für den Frieden
Mittwoch, 12.
November 2008, 19 Uhr
Alt-Katholische
Kirche St. Katharina
Vertreter von sechs Religionen in Stuttgart –
Buddhisten – Hindus – Juden – Christen – Muslime − Bahà’i – blicken mit
Freude und Dankbarkeit auf den November dieses Jahres. Im Rahmen der seit 1990
für uns traditionellen ‚Gebetsstunde der Religionen für den Frieden’ können wir
diesmal Gast in der Alt-Katholischen Kirche St. Katharina in Stuttgart sein.
Dafür danken wir der ganzen alt-katholischen Gemeinde sehr herzlich.
Die Gebetsstunde steht unter dem Thema: Vom
trialogischen Miteinander zu einer Ökumene der Weltreligionen. Dies war auch
unser Jahresthema für 2007 und 2008. Mit dem Thema werden wir aktuell von
keinem Geringeren als dem Altbundespräsidenten und ehemaligen evangelischen
Kirchentagspräsidenten, Richard von Weizsäcker, bestärkt, der 2006 zur Frage
‚Was jetzt dringlich ist’ (Appell aus Baden) ausführte: „Im Vordergrund steht
nach meiner Überzeugung, uns mit ganzer Kraft der Ökumene der Religionen
zuzuwenden“.
So haben wir uns umfangreich auf unseren monatlichen
Treffen auf diese Vision eines interreligiösen Dialogs und Zusammenlebens
vorbereitet. Dabei kamen neben den traditionellen Religionsstimmen zu Wort die
Alt-Katholische Kirche, aber auch Syrisch-Orthodoxe Kirche, Koptisch-Orthodoxe
Kirche, Quäker, Mennonitische Friedenskirche, Aleviten, Sikh-Religion und eine
christliche Stimme aus Ostasien. Schon jetzt
sind wir gespannt, wie alle beteiligten Religionen diesen Traum von
Gotteskindschaft mit entsprechenden Konsequenzen inhaltlich mit Leben erfüllen.
Wir freuen uns, daß alles zeitlich auch im Zusammenhang mit der christlichen
Ökumenischen FriedensDekade vom 9.-19.November 2008 unter dem Thema „Frieden
riskieren“ stehen wird. So erbitten wir schon jetzt zu allem den Segen des
Allerhöchsten.
Gesamtüberblick - Stand Mai 2010
IGF
Stuttgart – Interreligiöse Gemeinschaft für Frieden
Auf dem Weg
zu einer Ökumene der Weltreligionen
Unsere interreligiöse
Gemeinschaft, siehe auch www.igfstuttgart.de, besteht seit 1983, seit 1993
unter der Leitung des Verfassers vorliegender Ausführungen und seit 2006 als IGF
Stuttgart. An monatlichen Treffen, seit 2008 alle zwei Monate, beteiligen sich
Vertreter aus 6 Religionen: Hindu, Buddhisten, Juden, Christen, Muslime und
Baha'i. Mehrfach haben sich bei uns auch Koptisch-Orthodoxe und Syrisch-Orthodoxe
Kirche und kleinere religiöse Richtungen engagiert, z.B. Quäker, Altkatholische
Gemeinde, Fokolare und Christengemeinschaft. Regelmäßige Kontakte bestehen zu
Ahmadiyya, Aleviten und Sikh-Religion.
Zentrale Ausgangspunkte für uns
sind, daß wir einander mit respektvollem Einfühlungsvermögen und Offenheit
begegnen, Gemeinsamkeiten entdecken und Unterschiede akzeptieren. Wir wollen
den Glauben der Anderen nicht nur respektieren, sondern den Anderen sogar in
seinem Glauben bestärken und uns füreinander einsetzen.
Verschiedentlich ist es uns
gelungen, sich gemeinsam für Frieden vor Ort und mit weltweiter Richtung, z.B.
Sri Lanka und Naher Osten, einzusetzen. Gegenseitige Bekehrungsversuche
(Proselytismus) und eine Verschmelzung von Religionen (Synkretismus) sind
absolut undiskutabel. Die Vorstellung, daß eine Einheitsreligion angestrebt
wird, entbehrt jeder Grundlage.
Inhaltlich haben wir uns bei
unseren Treffen mit praktisch allen relevanten religiösen und
gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit befaßt, meist als Jahresthema. Dabei
handelte es sich insbesondere um folgende Themen: Religionseinführungen, Fragen
um Familie, Frau und Mann, Weltethos, Erneuerungsbewegungen in den Religionen,
Bewahrung der Schöpfung, Ökumene der Weltreligionen, Geschwisterlichkeit – Alle
Menschen sind Bild Gottes, Wie geben wir unseren Glauben weiter?, im
Kirchentagsjahr 1999 in Stuttgart: Religionen – Salz der Erde, Leben statt viel
haben, Mystik in den Weltreligionen, Wie können sich Religionen gemeinsam für
eine menschliche und nachhaltige Zukunft einsetzen?, Wie gehen Religionen mit
Natur und Naturkatastrophen um?, Zentrale Gebete der Religionen und ihre
Weitergabe an die Jugend und Vom trialogischen Miteinander zu einer Ökumene der
Weltreligionen. Verschiedentlich waren jährliche Höhepunkte größere öffentliche
Abende, z.B. mit Heinz Zahrnt oder mit Dorothee Sölle. Auch an einer großen
Gedenkveranstaltung über einen bemerkenswerten Islamgelehrten, Bediüzzaman Said
Nursi, konnten wir uns 2008 aktiv in der Liederhalle Stuttgart beteiligen.
Besonders wertvolle Veranstaltungen mit studentischen Muslima oder im
Zusammenhang von Religionsunterricht mit einer Abitursklasse eines
interreligiös stark interessierten Lehrers bleiben in dauerhafter Erinnerung.
Unsere Vision ist ein größeres
Aufeinanderzugehen und eine Zusammenarbeit der Weltreligionen an der Basis
unseres alltäglichen Lebens wie auch auf religionsleitenden Ebenen. Konkret
bedeutet dies vor allen Dingen einen Abbau von Absolutheitsansprüchen,
Machtverzicht und eine Überwindung von fragwürdigen theologisch-dogmatischen
Gottesbildfestlegungen. Zentral steht der Glaube an den Einen Gott, auch wenn
Christen den Zugang zu Gott trinitarisch sehen.
Nachhaltig bewegend erweisen
sich dabei spirituelle Erfahrungen im Rahmen von bislang 13 gemeinsam
durchgeführten Gebetsstunden der Religionen für den Frieden. Dies fand seinen
Niederschlag z.B. in einer Publikation: Ulrich Börngen: Gemeinsam unterwegs zu
einer Ökumene der Weltreligionen. Rückblick auf 12 Gebetsstunden der Religionen
für den Frieden in Stuttgart und Erfurt. ISBN 978-3-8370-0746-6.
Seit einer Begegnung 1996 mit
Heinz Zahrnt (Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentag 1973) in
Stuttgart hat sich unsere interreligiöse Gemeinschaft gerade für die Vision
einer Ökumene der Weltreligionen
vielfältig und als Daueraufgabe eingesetzt. Schritte auf diesem Weg bedeuten
und wollen tatkräftig angegangen werden: Dialog → Trialog → Weltökumene des Einen Gottes (noch
ohne Buddhismus) → Ökumene der Weltreligionen. Erst im Laufe der Jahre haben
wir feststellen müssen, daß wir mit diesem Thema, auch wenn nicht wenige
verantwortliche Menschen damit Probleme, Sorgen, sich zu exponieren, und Angst
haben, keinesfalls allein sind und uns so kräftig motivieren lassen können.
Denn schon seit Jahren sind von
bedeutenden Kirchentags-Zeitansagern eine Weltökumene
des Einen Gottes (Albert H. Friedlander/Leo Baeck, 2002/1956) und sogar
weiterführend eine Ökumene der Weltreligionen (Heinz Zahrnt, 1980/1994), schon
vorher, unabhängig vom Kirchentag, Fr. Heiler, Marburg (1967), angemahnt
worden. Sogar Richard von Weizsäcker, Altbundespräsident und auch früherer
Kirchentagspräsident, hat 2006 im Zusammenhang mit einem bedeutsamen Appell aus Baden zu der Frage: „Was jetzt dringlich ist?“,
formuliert: „Im Vordergrund steht nach meiner Überzeugung, uns mit ganzer Kraft
der Ökumene der Religionen zuzuwenden.“
So erscheint es besonders
mutig, daß die Evangelische Kirchentagsleitung unserer Gemeinschaft schon 1999
auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart eine „kommunikative
Großveranstaltung“ in Form einer gemeinsamen Gebetsstunde der Religionen für
den Frieden ermöglichen konnte. Mitglieder aus sechs Weltreligionen haben teilgenommen und rund 1000
Kirchentagsbesucher erreicht. Es ist unverständlich und bedauerlich, daß dies
trotz jahrelanger Interventionen bislang nur ein Einzelfall geblieben ist und
offensichtlich auch für die Kirchentage jetzt in München und Dresden nicht
toleriert wird.
Unter dem Ökumeneaspekt haben
wir uns intensiv für die bedeutsame „Alexandria-Erklärung“
vom 21.1.2002 eingesetzt. In ihr haben sich führende jüdische, christliche und
muslimische Vertreter aus Nahost für Frieden und gegen Gewalt und Hass auf
allen Seiten in dieser besonders bedrohten Weltregion ausgesprochen. Sie
konnten dies im Sinne einer Trialogischen Ökumene gemeinsam „im Namen des
allmächtigen, gnädigen und mitfühlenden Gottes“ vornehmen. Da diese große Vision christlich und weltweit
nicht die notwendige Resonanz entwickeln konnte, hat IGF Stuttgart als
Zwischenschritt und als permanente Aktion 2006 eine Charta des trialogischen Miteinander formuliert. Sie wurde u.a. von
wichtigen Theologen und bedeutenden Kirchentagsverantwortlichen unterschrieben.
Weitere Solidarisierung ist erwünscht.
Als Zeichen einer konkreten
interreligiösen Weltverantwortung und eines punktuellen
gesellschaftspolitischen Engagement vor Ort ist IGF Stuttgart seit 2005
Mitglied bei dem Stuttgarter Netzwerk Stuttgarter Partnerschaft „Eine Welt“
unter der Schirmherrschaft von OB Dr. W. Schuster. So haben wir uns beteiligt:
2006 an einer Aktionswoche: Stuttgart gegen globale Armut – die acht Tore der
UN-Millenniumskampagne – und 2007 an einer Veranstaltung Stuttgarter
Wissenschaften – Lösungen für die „Eine Welt“ in der Universität Hohenheim.
Denn die Grundlage im Aufbau einer weltweiten Entwicklungspartnerschaft lautet:
Jede Entwicklung braucht Frieden und kein Weltfrieden ohne
Religionsfrieden.
Mit bemerkenswertem Entgegenkommen und
Aufgeschlossenheit ermöglichte die Stadt Stuttgart IGF Stuttgart im September
2009 im Rathaus, ein lokal und weltweit drängendes Thema aufzugreifen. Es
handelt sich um die Chancen einer weltweiten muslimisch-christlichen und
interreligiösen Partnerschaft. Der Abend stand unter dem Jahresthema 2009:
Religionen reagieren auf einen „Brief von 138 muslimischen Theologen“ an die
Christenheit der Welt vom 13. 10. 2007 und an diesem Abend speziell:
„Erläuterung der koranischen Basis am Beispiel von Said Nursi und
protestantische Antwort“.
In diesem Zusammenhang konnte sich IGF Stuttgart sogar
an der landesweiten Aktion 2009 „Meine Welt. Deine Welt. Eine Welt.“ der
Initiative SEZ (Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg)
beteiligen und dabei mit drei Vertretern am zentralen Aktionstag im November
2009 in Karlsruhe im ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie) präsent
sein. Bemerkenswerte Dokumentationen im Gesamtprogramm der Landeshauptstadt
Stuttgart dienten erfreulicherweise wenigstens im kommunalen und politischen
Raum für eine dringend notwendige Publikation dieser sonst weit
vernachlässigten hoffnungsvollen Initiative weltweiter Muslime.
Seit 2009 wollen wir intensiv
den historischen „Brief von 138 muslimischen Theologen“ an die
Christenheit der Welt mit Beiträgen und Reaktionen aus möglichst vielen
Weltreligionen und verschiedenen Gruppierungen thematisieren und unterstützen.
Denn wir sind dankbar, daß jetzt über 300 führende Muslime aus aller Welt
erstmals und einmalig bekennen, daß „die Einheit Gottes, die Liebe zu ihm sowie
die Nächstenliebe eine gemeinsame Grundlage von Islam und Christentum (und Judentum)
bilden“. „Gerechtigkeit und Religionsfreiheit sind unverzichtbarer Bestandteil
der Nächstenliebe.“ Wir sind dankbar, daß sie die Notwendigkeit eines
„höflichen ökumenischen Dialogs“ der Basis und „nicht nur zwischen einigen
auserlesenen religiösen Führern“ betonen. Ganz auf unserer Linie liegt, daß
letztlich die Einbeziehung des Judentums und „jeder wahren Religion“
hervorgehoben werden. Besonders bemerkenswert erscheint, daß die Muslime
weltweit ihre politische Verantwortung hervorheben, denn „Angesichts der
schrecklichen Waffenarsenale … steht unsere gemeinsame Zukunft auf dem Spiel.“
Wir wollen so intensiv, wie möglich, dazu beitragen, daß auch beachtenswerte
Reaktionen auf den Brief der Muslime u.a. von 300 amerikanischen Theologen und
Theologinnen (Yale-Dokument), dem sich 21 führende Verantwortliche der
Badischen Landeskirche angeschlossen haben, von der Anglikanischen Kirche, in
die auch die Meinung der EKD eingeflossen ist, und vom Ökumenischen Rat der
Kirchen publik gemacht werden. In diesen Dokumenten wird, womit auch gerechnet
werden muß, nicht in spezialisiert theologische Spitzfindigkeit ausgewichen.
Charta des trialogischen Miteinander
Wir wollen einander mit
Respekt und Offenheit begegnen.
Wir wollen Gemeinsamkeiten
entdecken und Unterschiede akzeptieren.
Wir wollen den Glauben der
Anderen respektieren.
Wir wollen uns füreinander
einsetzen.
Wir wollen spirituelles Leben
gemeinsam feiern.
Wir Juden bitten Gott,
dass er uns durch die
Hebräische Bibel und den Talmud zu Menschen mit Fähigkeit zu Gemeinsamkeit, mit Menschlichkeit nach den zehn Geboten und mit Zukunft
macht.
Wir Christen bitten Gott,
dass er uns durch die Bibel in Nachfolge Jesu zu
wahren Christen macht.
Wir
Muslime bitten Gott,
dass er
uns durch den Koran zu wahren Muslimen macht.
Wir erhoffen von Gott Führung und Geduld auf unserem gemeinsamen Weg zu einander,
und zu einer Einheit in
Vielgestaltigkeit
im Sinne
einer ‚Ökumene der Weltreligionen’.
Gelobt sei Gott, der allmächtige, gnädige und mitfühlende Gott, der Ewige.
Selbstverpflichtung
Die
Unterzeichner haben einen Traum, daß nicht nur viele religiöse Menschen und viele
geistige Führer aller drei Religionen diese Selbstverpflichtung unterschreiben,
sondern auch versuchen, sie „in Gedanken, Wort und Handlung“ vor Ort und
weltweit mit Leben zu erfüllen.
Jan Jakubowski sel.A . Ulrich Börngen Ali Demir
IGF Stuttgart, Oktober 2006
(In Anlehnung an Müller, Burkhard: Das Wort zum Sonntag, ARD, 11.2.2006)
Erstunterzeichner:
OKR Dr.
Martin Affolderbach, Hannover – Imam Bekir Alboga, Mannheim − Pfr.
Hermann Benz, Stuttgart − Hiltrud
Brookmann, Stuttgart − Schuldekan aD., Pfr. Christian Buchholz,
Dürnau – Genpo Döring, Dinkelscherben – Martin Dolde, Stuttgart − Dr.
Robert Fritz, Neckarsulm − Sajona Gaspar, Karlsruhe/Bosnien – Dr. Ahmed
Ginaidi, Karlsruhe/Ägypten − Hans-Joachim Girock, Baden-Baden − Dr.
Ursula Höfmann-Börngen, Stuttgart – Rivka Hollaender, Emmendingen − Dr.
Reinhard Höppner, Magdeburg − Ahmad Kamal, Stuttgart – Dr. Reinhard
Kirste, Nachrodt − Karin Kirste, Nachrodt − Karin Klingbeil,
Filderstadt − Wilfriede Konzi, Stuttgart – Mustafa Ljaic, Stuttgart –
Peter Lange, Stuttgart − Dr. Gerhard Liedke, Heidelberg −
Kirchenrat Hans-Joachim Mack, Karlsruhe − Dennis Made, Zürich/SA Natal −
Dorothy Made, Zürich − Prof. Gerhard Mittelstädt, Neckargemünd −
Hubert Mohs, Stuttgart − Pfr. Burkhard Müller, Bonn − Prof. Dr. George Peter, Kochi, India
– Traute Peters, Stuttgart − Studiendirektor Günther Prokopy,
Karlsbad − Dr. Stefan Spanik, Maisch – Yoganathan, Putra, Stuttgart/Sri
Lanka − Pfr. Karl Ritsert,
Karlsruhe − Pfr. Dr. Andreas Rössler, Stuttgart − Pfr.
Jadallah Shihadeh, Beit-Jala (Nachbarort westlich von Bethlehem, The Evang.
Lutheran Church of Reformation) – Lothar Tüttelmann, Freiburg/Brsg. −
Monique Tüttelmann, Freiburg/Brsg. −
Dr. Ellen Ueberschär, Fulda −
Pfr. Wolfgang Wagner, Bad Boll − Yueyang Wang, Peking − Pfrin.
Dorothea Zager, Worms − Prof. Dr. Werner Zager, Worms − Pfr. Dr.
Jörg Zink, Stuttgart u.a.
Stand: November 2009
Weitere Solidarisierung ist erwünscht
Charta of the abrahamitic religions who respect
each other
of the IGF Stuttgart
We want to meet each
other with respect and openness.
We want to discover
our similarities and accept our differences.
We want to respect the
beliefs of others.
We want to be there
for each other.
We want to celebrate
our spiritual life together.
We Jews entreat God,
that through the Hebrew Bible and the Talmud he
gives us the ability for solidarity and humanity in the future, according to
The Ten Commandments.
We Christians entreat God,
that he makes us true Christians through the
Bible and in the following of Jesus.
We Muslims entreat God,
that through the Qur’an
he makes us true Muslims.
We hope for guidance
and patience from God
on our mutual journey towards each other,
and towards a unity of diversity in the sense
of an ecumenism of the World’s religions.
Praise the Lord, the almighty, merciful and
compassionate God, the Eternal Father.
Voluntary Commitment
The Undersigned have one dream, that not only many religious people and
spiritual leaders of all three religions will sign this agreement, but that
they will also endeavour to fulfil it in the course of their own lives in
thought, word and deed both here and throughout the world.
Jan
Jakubowski s.A. Ulrich
Börngen Ali Demir
IGF
www. igfstuttgart.de
Stuttgart, octobre 2006
(In Anlehnung an Müller, Burkhard: Das
Wort zum Sonntag, ARD, 11.2.2006)
Please
signe this charta to demonstrate your solidarity
ulboe.stgt@web.de
Pressemitteilung: 'Aktion 9. November'
IGF Stuttgart hat sich am 6. Dezember 2006 im Rahmen
seiner monatlichen Treffen mit der Publikation ‚Offene Kirche’, Evangelische
Vereinigung in Württemberg, Nr. 4,
November 2006, Seite 1-3, ausführlich befaßt. Es handelt sich um den
Aufruf an die Kirchen aller Konfessionen
in unserem Land
Erinnerung und Umkehr
- Für einen offiziellen kirchlichen
Gedenktag am 9. November.
Die Vertreter von 6 Religionen, Bahà’i,
Buddhisten, Christen, Hindus, Juden und Muslime, die seit vielen Jahren eng
interreligiös zusammenarbeiten, fühlen sich angesprochen als Gremium, das „sich
diesen Aufruf zu eigen machen“ will. Wir
wollen uns religionsübergreifend für diesen Aufruf einsetzen. Wir können uns
mit allen Ausführungen voll solidarisieren, denn nicht nur „viele
nichtreligiöse Menschen gedenken der Zerstörung der jüdischen Gotteshäuser“,
sondern auch viele Vertreter aus den Weltreligionen verneigen sich in
Traurigkeit und Scham vor den Vorgängen dieses 9. November 1938. Unsere
Verbundenheit gilt dem jüdischen Volk, aber auch allen Minderheiten weltweit,
denen unrechtmäßig Gewalt angetan wurde und angetan wird. Auch wir sprechen uns
aus für Erinnerung und Betroffenheit und für den Willen, uns aktiv einzusetzen,
in Hoffnung, daß sich bei uns und weltweit Toleranz und ein
zwischenmenschliches und interreligiöses Miteinander entwickeln möge. Derartige
Menschenverachtung und Religionsverachtung wie zwischen 1933 und 1945 darf sich
nicht wiederholen.
Dezember 2006
(Wie der Presse zu entnehmen ist - Stuttgarter Zeitung, 4.2.2008, S. 24 - kündigte der evangelische Landesbischof Frank July an, "dass der 9. November, der 70. Jahrestag der Reichsprogromnacht, dieses Jahr zum kirchlichen Gedenktag erklärt werde.")
Ulrich Börngen
Gemeinsam unterwegs zu einer Ökumene der Weltreligionen
Rückblick auf 12 Gebetsstunden der Religionen für den
Frieden
in Stuttgart und Erfurt
Books on Demand: 172 Seiten, Paperback, DIN A5, € 12,50,-.
ISBN 978-3-8370-0746-6
Inhaltsangabe
zum Buch
Spirituelle
Gemeinsamkeit und die Hoffnung auf kleine und große Schritte für
interreligiösen Frieden vor Ort und mit weltweiter Ausstrahlung ist das
Anliegen der Interreligiösen Gemeinschaft für Frieden in Stuttgart (IGF
Stuttgart, siehe www.igfstuttgart.de). Es beteiligen sich regelmäßig
Vertreter aus sechs Religionen: Bahá’i, Buddhismus, Christentum, Hinduismus,
Islam und Judentum. In rund 15 Jahren wurden unter Leitung des Autors in
monatlichen Treffen praktisch alle relevanten Themen religiöser Art und der
gemeinsamen Weltverantwortung meist als Jahresthema außerordentlich vielseitig
und umfangreich aufgearbeitet. Sie mündeten dann in eine Gebetsstunde der
Religionen für den Frieden zu diesem Jahresthema. So standen Vertreter aus
sechs Religionen mit ihrer zweifelsfrei unterschiedlichen Identität, aber
trotzdem gemeinsam vor dem transzendenten und numinosen Zusammenhalt dieser
Welt, den die meisten von uns als den Einen und Einzigen, als den
‚allmächtigen, gnädigen und mitfühlenden’ Gott ansehen können. So empfinden wir
uns auf dem Weg zu einer großen Vision: Ökumene der Weltreligionen – als
Einheit in Vielgestaltigkeit. Über die segensreiche Zusammenarbeit soll das vorliegende
Buch Aufschluß geben. Um Nachahmung und Weiterarbeit wird gebeten. Der Autor
steht gern für Rückfragen zur Verfügung.
Über den
Autor
Der Autor stammt aus Halle
an der Saale. Beruflich war er jahrzehntelang Internist und Hochschullehrer an
der Universität Marburg. Seit den 80er Jahren hat er sich aktiv in der
Friedensbewegung engagiert und z.B. die Stuttgarter Gruppe der IPPNW gegründet.
Seit dem Evangelischen Kirchentag Düsseldorf 1985 gilt sein besonderer Einsatz
dem konziliar-ökumenischen Prozeß. Mit diesem protestantischen und konziliaren
Hintergrund erfolgt seit etwa 1987 eine intensive Tätigkeit auf dem Gebiet des interreligiösen Dialogs
und der interreligiösen Zusammenarbeit. So leitet er seit 1993 eine
interreligiöse Gruppe (jetzt IGF Stuttgart, siehe auch www.igfstuttgart.de), die sich
zweifelsohne über den Stuttgarter Raum hinaus – trotz gewisser konfessioneller
und zeitbedingter Widerstände mit trotzdem enormer punktueller Unterstützung
von vielen Seiten – einen Namen gemacht hat.
Aus dem Inhalt:
12 Gebetsstunden der Religionen für den Frieden
in Stuttgart und Erfurt mit Themen, Texten und Kommentaren
1990 Kreuzkirche Stuttgart
1991 Kapelle Augustinerkloster Erfurt
1994 Hospitalkirche Stuttgart: Thema: Weltethos
1996 Hospitalkirche: Ökumene der Weltreligionen
1997 Domkirche - St. Eberhard:
Geschwisterlichkeit – Alle Menschen sind Bild Gottes
1998 Moschee der Islamischen Union:
Wie geben wir unseren Glauben weiter?
1999 Deutscher Evangelischer Kirchentag Stuttgart, Cannstatter Wasen, Zelt 3 : Religionen – Salz der Erde
2001 Matthäuskirche: Leben statt viel haben
2003 Leonhardskirche: Mystik – ein Pfad zum Ewigen
2004 Hospitalkirche: Alexandria-Erklärung –
Ein Weg zum Frieden nicht nur im Nahen Osten
2005 Feuerbacher Moschee, DITIB, Stuttgart:
Wie gehen Religionen mit Natur und Naturkatastrophen um?
2006 Leonhardskirche: Zentrale Gebete der Religionen und
ihre Weitergabe an die Jugend
An den Gebetsstunden haben sich neben den Mitgliedern aus unserer Gruppe u.a. aktiv beteiligt:
Bischöfin Maria Jepsen, Hamburg, evangelisch
Vorsitzender der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, Rabbiner Scharf-Katz
Oberrabbiner Dr. H. Friedlander, London
Dr. J. Barta, MA, Rabbiner, Stuttgart
Meinhard Tenné, langjähriger Vorstandssprecher der Israelitischen Religionsgemeinschaft Stuttgart
Dr. Ahmed Ginaidi, islamischer Religionswissenschaftler, Pädagogische Hochschule Karlsruhe
Saba Khabirpour, Generalsekretärin Nationaler Geistiger Rat Bahà’i Deutschland
Frau Dr. Haleh Sabet, Stuttgart, Bahà’i
Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel, Tübingen, römisch-katholisch
Stadtdekan Hans-Peter Ehrlich, evangelisch
Stadtdekan und Prälat Michael Brock, römisch-katholisch.
Auf die Themen der jeweiligen Gebetsstunden habe wir uns in jedem Jahr
intensiv auf unseren monatlichen Treffen vorbereitet. Über die Beiträge aus
der Gruppe heraus haben sich daran unter anderem folgende Initiativen
und Institutionen zusätzlich
beteiligt:
Koptisch-orthodoxe Kirche, Syrisch-Orthodoxe Kirche
Freies Christentum, Gemeinschaft der Freunde (Quäker)
Weltethos, Fokolare, Tibet-Initiative, Pro Asyl Stuttgart, 'Terra'
Aleviten, Ahmadiyya-Islam, Sufisten, Sikh-Religion
Jesuiten, Katholische Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Tempelgesellschaft in Deutschland
Evangelische Akademie Bad Boll
Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Stuttgart
Landesverband der Islamischen Kulturzentren Baden-Württemberg
Christlich-Islamische Gesellschaft für Begegnung und Zusammenarbeit Stuttgart
Christlich-Islamische Gesellschaft Filderstadt
Ökumene der Weltreligionen vor ?
Keine Einheitsreligion, sondern
Einheit in Vielfalt /
Vielgestaltigkeit / Versöhnte Verschiedenheit
Nicht Toleranz aus
Beliebigkeit, sondern Toleranz aus
Identität
(Leo Baeck, 1956)
Christlich-theologisch und religionswissenschaftlich zunehmend diskutiert
als Konvivenz
(Theo Sundermeier, 1986 und 2000, Heidelberg, u.a.):
Hilfsgemeinschaft –
Lerngemeinschaft – Festgemeinschaft
wir fügen hinzu: und spirituelle Gemeinschaft
Weltweite Bundesgenossenschaft / Bescheidenheit in Allianz
(Jörg Zink, 2008)
Allianz / ittifak, ittihat – „Vereinigung“, Bund, Union,
Eintracht,
Einigung, Einhelligkeit …
Das Paradigma des Said
Nursi: Universale Toleranz /
‚Positives Handeln‘ (Cäcilia Schmitt, 2007)
Nach: Ulrich Börngen. Veranstaltung: Jahrestag / Gedenktag
zum 48. Todestag von
Bediüzzaman Said Nursi
Stuttgarter Stiftung für
Wissenschaft und Religion
22. März 2008, Kultur- und
Kongreßzentrum Liederhalle Stuttgart
Lesenswert und unterstützenswert
Stand: Januar 2009
B A R A C K O B A M A
bezüglich Aktualität unserer Arbeit
Auszüge aus der Antrittsrede Obama's:
„Mit der muslimischen Welt suchen wir einen neuen Weg, der auf gegenseitigem Interesse und Respekt beruht … und Gottes Gnade mit uns ...“
Stuttgarter Zeitung, 21.1.2009, S. 2
Am Anfang der Amtszeit steht das Gebet
„Seinen ersten Tag als US-Präsident hat Barack Obama gestern um 10 Uhr traditionsgemäß mit einem Gottesdienst in der Kathedrale in Washington begonnen. … Gestern sprachen bei dem Gottesdienst Repräsentanten von 20 Religionsgemeinschaften und Glaubensrichtungen, neben christlichen Kirchen auch Vertreter der Muslime und Juden."
Stuttgarter Zeitung, 21.1.2009, S. 4
Bediüzzaman Said Nursi
1876 – 1960
Ein aufgeklärter
Islamgelehrter und ein aufgeklärter Islam
beides sollten wir mehr
zur Kenntnis nehmen
Siehe: Risale-i
Nur, 1920
Aus: Demir, Ali,
Cäcilia Schmitt: Ein Islamdenker für unsere Zeit: Bediuzzaman Said Nursi Islam und Aufklärung. Nesil Matbaakcilik,
Istanbul 2004
Zu: Religion und Fortschritt - Der wahre Islam steht für Frieden,
Fortschritt und Toleranz. S.147
Aus: Schmitt, Cäcilia (Edition), Stuttgarter Stiftung für
Wissenschaft und Religion (Hg): Islamische Theologie des 21. Jahrhunderts Der aufgeklärte Islam Aufkommen − Ideen – Niederschlag Das Paradigma des Said Nursi. Basis-Verlag
Stuttgart 2007
Appell aus Baden
Richard von Weizsäcker, Altbundespräsident,
langjähriges Mitglied
ökumenischer und deutscher kirchlicher Gremien,
u.a. Präsident des
Deutschen Evangelischen Kirchentages
Zur Frage, ‚Was jetzt
dringlich ist‘:
„Im Vordergrund steht
nach meiner Überzeugung,
uns mit ganzer Kraft der Ökumene der Religionen zuzuwenden."
Aus: Anmerkungen und Kommentare
zu Appell aus Baden: „Was jetzt dringlich
ist“ –
Zur christlichen Weltverantwortung
Baden-Baden, Mai 2006
www.epd.de (Dokumentation Nr. 26)
Offener Brief von 138 (301) muslimischen Theologen an … die ganze Christenheit
13.
Oktober 2007
„Unsere unsterblichen
Seelen stehen auf dem Spiel“
„Ebenso bestätigt Gott im Heiligen Koran, dass die
gleichen ewigen Wahrheiten über die Einzigkeit Gottes, über die Notwendigkeit
einer totalen Liebe zu und Hingabe an Gott (und damit die Ablehnung aller
falschen Götter) und die Notwendigkeit der Liebe zu den Mitmenschen (und damit
Gerechtigkeit)
allen wahren Religionen zugrunde liegen …“
„Die Suche nach Gemeinsamkeiten zwischen Muslimen und
Christen ist nicht einfach eine
Frage des höflichen ökumenischen Dialogs (sondern) …Deshalb sollten unsere Differenzen nicht zu Hass und Streit
zwischen uns führen. Lasst uns vielmehr miteinander um Rechtschaffenheit und
gute Werke wetteifern. Lasst uns einander respektieren, lasst uns fair, gerecht
und freundlich zueinander sein, lasst uns in einem echten Frieden, in Harmonie
und in gegenseitigem Wohlwollen miteinander leben.“
Spezieller Hinweis:
Das FORUM RELIGIONEN UND WELTVERANTWORTUNG,
Sprecher des Lenkungskreises: Dr. Gerhard Liedke, Heidelberg - mgliedke@yahoo.de
hatte zum 14. November 2008 nach Karlsruhe in den Evangelischen Oberkirchenrat eingeladen zu einem spannenden Studientag mit dem Thema:
ELEMENTE EINER ANTWORT,
zum Brief der 138 muslimischen Gelehrten "Ein
gemeinsames Wort".
Dokumentation Evangelische Landeskirche in Baden
Jörg Zink:
Bundesgenossenschaft suchen
mit den Religionen der Welt
evangelische aspekte, 1/2008, 15.2.2008, S. 39 ff
„Wir sollten hoch anerkennen, wenn jüngst 138
muslimische Führungspersönlichkeiten und Gelehrte an die christlichen Kirchen
einen Brief gerichtet haben … ist schon fast das Angebot einer
Bundesgenossenschaft zwischen Christentum und Islam auf der Basis ihres
gemeinsamen Glaubens an den einen Gott. … Der ‚Eine Gott’, das ist die
anfänglichste Gemeinsamkeit in der Theologie beider Religionen. … Jesus
Christus aber hat uns von ihm das Bild des ‚Vaters’ gezeigt. Etwas anderes kann
für uns Christen nicht gelten. Der Vater ist der Eine Gott. … (Die Trinität
ist,) ehe sie im Dogma hellenisiert und ontologisiert worden ist, ursprünglich
eine Darstellung der drei Wege, die Gott uns zur Begegnung mit ihm selbst
eröffnet hat“.
Zusammenarbeit tut Not
Bescheidenheit in
Allianzen
„Wir bedürfen … der
weltweiten Bundesgenossenschaft unter allen denen, die noch oder schon bereit
sind, sich für Frieden einzusetzen. …
Es steht uns also wohl an, in diese Allianz mit aller
Bescheidenheit einzutreten und in ihr zu lernen, was wir noch nicht wissen und
vor allem nicht praktizieren.“
„Etwas grundlegend Wichtiges … für die Wahrheit in
Liebe eintreten …“
WEITERFÜHRENDE LITERATUR
Zahrnt, Heinz:
Mutmaßungen über Gott. Piper 1994
Gruppe von Dombes: Für die Umkehr der Kirchen, Identität und Wandel im Vollzug der
Kirchengemeinschaft. Lembeck/Knecht 1994 (1991)
Ariarajah, S. Wesley: Die Bibel und die Andersgläubigen. Lembeck 1994
Kirste, Reinhard, u.a. (Hg): Vision
2001 Die größere Ökumene. In
Interreligiöse Horizonte, Böhlau 1999
Jörns, Klaus-Peter: Notwendige Abschiede Auf dem Weg
zu einem glaubwürdigen Christentum. Gütersloher Verlagshaus 2004
Demir, Ali und Cäcilia Schmitt: Ein Islamdenker für unsere Zeit: Bediuzzaman Said
Nursi – Islam und Aufklärung. Nesil 2004
Bernhardt, Reinhold: Ende des Dialogs? Die Begegnung der Religionen und ihre theologische
Reflexion. TVZ 2005
Sacks, Jonathan:
Wie wir den Krieg der Kulturen noch vermeiden können. Gütersloher Verlagshaus 2007
(2005)
Micksch, Jürgen (Hg.): Evangelisch aus fundamentalem Grund Wie sich die EKD gegen den Islam profiliert.
Lembeck 2007
Börngen, Ulrich: Trialogisch
für den Frieden. Evangelische Aspekte 16, Heft 2, 15. Mai 2006,
S. 63
Börngen, Ulrich: Gemeinsam
unterwegs zu einer Ökumene der Weltreligionen. Rückblick auf 12 Gebetsstunden der
Religionen für den Frieden in Stuttgart und Erfurt. BoD, 2007, 172 S.,
ISBN 978-3-8370-0746-6
Börngen, Ulrich: In
bleibender Erinnerung an unseren Jan Jakubowski, sel. A.. Brücke
(Informationsbrief der GZJZ Stuttgart), Nr. 3, 2008, S. 9
Börngen, Ulrich:
Interreligiöse „Partnerschaft ohne Schranken“. Evangelische Aspekte, Heft 4,
15. November 2008, S. 23
Börngen, Ulrich:
„Zusammenleben statt gegenseitige Unverträglichkeit“. Brücke (Informationsbrief
der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Stuttgart), Nr. 4, 2008,
S. 11
Börngen, Ulrich: Anregungen
zum Brief der 138 muslimischen Gelehrten. Elemente einer Antwort. Wie können
die christlichen Kirchen auf den Brief der 138 islamischen Autoritäten „Ein
Wort, das uns und euch gemeinsam ist“ reagieren? Dokumentation eines Studientages
am 14. November 2008 in Karlsruhe. Evangelische Akademie Baden, Januar 2009,
S. 36
Börngen,
Ulrich: Für einen Dialog mit Muslimen. Zum Brief der 138 muslimischen
Gelehrten. Freies Christentum Heft 4, 2009,
S. 94
Börngen, Ulrich: Brief von 138 muslimischen
Theologen – von Ulrich Börngen kurzgefaßt. Freies Christentum, Heft 3, 2010, S. 78-79
Zwei Texte für den Weiterweg
Traue nicht deinen
Augen Traue deinen Ohren nicht
Du siehst Dunkel Vielleicht ist es Licht
Bertold Brecht (1898-1956) Gedichte. Suhrkamp 1981/1993, S. 966
Herr, lebendiger, ewiger
Gott,
du bist der Eine und
Einzige,
und kein anderer ist neben
dir.
Du bist der Herr der Welt,
denn du hast sie
geschaffen und regierst sie.
Deine Herrschaft aber
achtet die Freiheit deiner Geschöpfe
und gibt ihnen Raum, zu
wollen und sich zu entscheiden.
Gib, daß ich dich nicht
vergesse
Und deine Großmut nicht
mißbrauche.
Romano Guardini
Die Aufruf-Statistik für igfstuttgart ergibt in der Zusammenfassung
folgende Anzahl von Besuchen pro Quartal:
für das Jahr 2007: 289 - 1088 - 2469 - 4400
für das Jahr 2008: ca. 4100 - 1540 - 447 - 556
für das Jahr 2009: 526 - 550 - 503 - 620
Weitere Einzelheiten gern über ulboe.stgt@web.de
- bitte unter Betr. mit stichwortartigem Anfragegrund!